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	<title>unplugged - Das Beratungscafé &#187; Psychose</title>
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		<title>Kiffen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 17:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unplugged</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychose]]></category>

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		<description><![CDATA[Kiffen – entspannter Rausch oder Gefahr für die Psyche?
Lange suchen muss man als junger Mensch nicht um über das Thema Kiffen zu stolpern. Auf Postern und T-Shirts erstrahlt das typische Hanfblatt in psychedelischen Farben, in jeder größeren Stadt findet sich ein Head-Shop, wo Pfeifen und lange Blättchen angeboten werden und in vielen Rap und HipHop- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiffen – entspannter Rausch oder Gefahr für die Psyche?</strong></p>
<p>Lange suchen muss man als junger Mensch nicht um über das Thema Kiffen zu stolpern. Auf Postern und T-Shirts erstrahlt das typische Hanfblatt in psychedelischen Farben, in jeder größeren Stadt findet sich ein Head-Shop, wo Pfeifen und lange Blättchen angeboten werden und in vielen Rap und HipHop- Musikvideos gehören Joints genauso zum Inventar wie Mikro und Baggy-Pants.</p>
<p>Obwohl Cannabis unter das BTMG (Betäubungsmittelgesetz) und der Umgang hiermit in die Illegalität fällt, ist die vermeintlich leichte Droge in der Gesellschaft präsent und vielfach in Jugendkulturen fest etabliert. So ist es nicht verwunderlich, dass insgesamt bis zu 10% aller Jugendlichen regelmäßig konsumieren und in Großstädten bis zu 50% cannabiserfahren sind.</p>
<p>Haschisch und Marihuana sind somit die meist gebrauchten illegalen Drogen. Ob als Joint oder im Space-Cake, die Wirkung ist in der Regel vergleichbar aber je nach THC Gehalt und genutzter Menge milde bis intensiv. Als erwünschte Auswirkungen werden hierbei von Konsumenten eine grundsätzlich intensivierte Wahrnehmung, Euphorie, neuartige Denkmuster und andere beschrieben. Was aber wenn der Rausch ungewollt verläuft? An die Stelle von intensiver Wahrnehmung können Reizüberflutungen und Halluzinationen treten, Euphorie kann in Angst und Paranoia umschlagen, Herzrasen und ein unbeherrschbares Chaos im Kopf können den Rausch in einen Horrortrip verwandeln.</p>
<p>Am nächsten Morgen ist die Wirkung meistens wieder verflogen. Wie gefährlich ist also Cannabis? Klar ist, dass der Rauch mehr krebserregende Stoffe enthält als eine vergleichbare Menge an Tabakrauch. Erwiesen ist auch, dass der Konsum negative Auswirkungen auf das Gedächtnis hat, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Reaktionsvermögen lassen nach. Oft fehlt es den Dauerkonsumenten an Motivation und Antrieb, viele beschreiben sich als „dauerverpeilt“.</p>
<p>Doch auch beim seltenen oder gar einmaligen Konsum kann das Kiffen gefährliche Auswirkungen auf die Psyche haben: So wird dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöht, an einer Psychose zu erkranken.</p>
<p>Eine Psychose ist ein vorübergehender Zustand, in dem der/die Betroffene zumeist unter Halluzinationen (z.B. Stimmenhören) und Wahnvorstellungen (z. B. Verfolgungswahn oder das Gefühl, jemand besäße besondere Kräfte) leidet. Die Erkrankten verlieren dabei den Bezug und Kontakt zur Realität, haben seltsame Gedanken und oft schreckliche Angstzustände. Eine Situation, die sofortige ärztliche Unterstützung erfordert.</p>
<p>Mehr Menschen als man denkt haben die Veranlagung eine Psychose entwickeln zu können, man spricht hier von Vulnerabilität (Verletzlichkeit). Bei den meisten Menschen bricht die Erkrankung aber niemals aus. Nun bestehen aber Umstände, die den Ausbruch einer Psychose begünstigen und wahrscheinlicher machen. Diese Umstände nennt man Risikofaktoren. Hierzu zählen belastende Lebensereignisse (z. B. Tod und Verlust von Angehörigen oder Partnern, aber auch Hochzeit, Geburt, Kündigung, Reise oder Umzug). Ein Risikofaktor ist aber auch der Konsum von Drogen. Anders gesagt: Wer Cannabis oder andere Drogen konsumiert, steigert das Risiko, eine solche psychische Erkrankung zu entwickeln um ein Vielfaches, manche Studien sprechen davon, dass die Wahrscheinlichkeit dann sechs Mal so hoch ist. Außerdem gilt: Je jünger eine Person und je höher der Konsum, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Halluzinationen und Wahnvorstellungen einstellen.</p>
<p>Da niemand seine Veranlagung genau kennt, kann also jeder Joint einer zu viel gewesen sein. Auch auf Warnzeichen sollten die Konsumenten achten. Wer schlecht drauf ist, sich ängstlich fühlt oder Schlafstörungen hat, sollte sofort aufhören zu kiffen und spätestens wenn diese Empfindungen nicht abklingen oder sich noch verschlimmern einen Arzt aufsuchen. Helfen können hierbei Psychiater oder Psychotherapeuten. Wenn es schwer fällt, Träume und Realität auseinander zu halten, sich Verfolgungswahn oder Halluzinationen einstellen, handelt es sich um einen Notfall. Dann sollten sich die Betroffenen sofort an eine Klinik wenden oder Hilfe rufen.</p>
<p>Die Psychose ist eine komplexe und bis heute nicht komplett erforschte Erkrankung. Wie bei anderen Krankheiten auch, kann hier aber meist gut behandelt werden, wenn die Betroffenen von Anfang an zuverlässig mitmachen. Sich Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Verrücktheit, es gibt nur einen Fehler, nämlich zu lange damit zu warten.</p>
<p>Wir wünschen uns, dass mehr junge Menschen vom Kiffen Abstand halten und damit ihre (psychische) Gesundheit schützen. Das Risiko, auf der Suche nach einem entspannten Rauschzustand, eine im Extremfall nicht mehr zu beherrschende psychische Erkrankung zu „finden“, wiegt zu schwer. Das Aufhören ist wegen der psychischen Abhängigkeit nicht ganz leicht, deswegen ist es sinnvoll, sich auch hierbei Unterstützung zu holen. Hilfe gibt es bei der Drogenberatung, beim <a title="quit the shit" href="http://www.drugcom.de/?id=quittheshit" target="_blank">„quit-the-shit“- Programm im Internet</a>, in vielen Beratungsstellen und natürlich im unplugged.</p>
<p>Es ist uns wichtig, die beschriebenen Risiken des Kiffens deutlich zu machen, da diese in der öffentlichen Diskussion oft verharmlost werden. Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen die Gefahren des Kiffens bewusster abwägen und sich zugunsten ihrer seelischen Gesundheit gegen den Konsum entscheiden und auch bei ihren Freunden und Bekannten nicht wegsehen, wenn diese Hilfe brauchen oder in eine psychische Notlage geraten sind.</p>
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		<title>Diagnose Psychose- und jetzt?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 09:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unplugged</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thematisch]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychose]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder passiert es uns, dass wir uns mit Dingen Auseinandersetzen müssen, die uns völlig neu und fremd sind. Das Auto ist kaputt und ich stehe in der Werkstatt. Der Mechaniker versucht mir zu erklären, was ein Luftmassenregler ist und warum die Reparatur dieses Teils, von dem ich noch nicht mal wußte, dass es vorhanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder passiert es uns, dass wir uns mit Dingen Auseinandersetzen müssen, die uns völlig neu und fremd sind. Das Auto ist kaputt und ich stehe in der Werkstatt. Der Mechaniker versucht mir zu erklären, was ein Luftmassenregler ist und warum die Reparatur dieses Teils, von dem ich noch nicht mal wußte, dass es vorhanden ist, wichtig ist. Für mich unerwartet, muss ich mich mit den technischen Innereien meines Wagens auseinander setzen. Ich bewege mich auf für mich unbekanntem Terrain.</p>
<p>Das Auto ist für mich ein Gebrauchsgegenstand, die Reparatur ärgerlich aber nicht weiter tragisch. Wieviel mehr beschäftigt es mich, wenn ich mich plötzlich mit meiner Gesundheit auseinander setzen muss. Tagtäglich wird Menschen die Diagnose Psychose gestellt. Plötzlich und für sie unerwartet müssen sich die Betroffenen, die Partner oder Angehörigen mit einer völlig neuen Thematik auseinandersetzen, die ihr Leben direkt und unmittelbar betrifft. Jeder wünscht sich in so einer Situation gute und umfassende Informationen. Nur zu oft werden diese leider nicht mit der Diagnose mit vermittelt. Die Betroffenen und Angehörigen müssen sich meist selbst auf die Suche nach Antworten auf die vielen aufkommenden Fragen begeben. Im medialen Zeitalter ist natürlich das Internet eine wichtige Quelle. Die Eingabe des Begriffs &#8220;Psychose&#8221; in eine Suchmaschine ergibt über eine Million Treffer. So muss man sich selbst durch die Angebote klicken, bewerten welche Informationen sinnvoll sind.</p>
<p>Es gibt sicherlich viele gute Quellen, einige haben wir schon verlinkt, viele andere kennen wir noch nicht. Eine Adresse möchte ich gerne hier vorstellen, da sie für alle Interessierten eine gute Informationsquelle ist aber auch die interaktive Auseinandersetzung mit der Thematik der Psychosen erlaubt.</p>
<p>Unter <a title="Psychose" href="http://www.psychose.de" target="_blank">www.psychose.de</a> findet man vielfältige Informationen, Hintergründe und Weiterführendes zu Psychosen und Bipolaren Erkrankungen. Die Inhalte sind für Betroffene, Angehörige und Professionelle gleichermaßen interessant. Das besondere an diesem Web-Angebot ist, dass es von Betroffenen, Angehörigen und Professionellen gemeinsam gestaltet und erarbeitet wurde. So ist eine sehr umfassende und objektive Betrachtung der Thematik gewährleistet. Die Macher sehen ihre Seite nicht als geschlossenes Informationsangebot sondern suchen gerade über die interaktiven Bereiche den Kontakt und den Dialog mit dem Nutzer. So entwickelt sich das Angebot stetig weiter. Für jeden Interessierten ein lohnender Klick, den wir gerne weiterempfehlen.</p>
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