7.2.2012

Geschrieben am Donnerstag, 7.04.2011 von unplugged

Eine Einladung:

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auf linie 2

Hier gibt es den Flyer als PDF auf linie

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Geschrieben am Freitag, 25.03.2011 von unplugged

„Der Täter wurde in die Psychiatrie eingewiesen…“
Wenn in den Medien über psychisch erkrankte Menschen berichtet wird, so folgt dies häufig einem Muster, welches zum Ende hin in solche oder ähnlich klingende Zeilen und Worte einmündet. Zentraler Inhalt der Berichterstattung ist oft eine Straftat, die sich durch Skurrilität, Unvorhersehbarkeit oder aber große Grausamkeit auszeichnet und sich gängigen Erklärungsmustern entzieht. Somit wird die psychiatrische Unterbringung als logische Folge ausgegeben und dem Rezipienten zumindest in dieser Hinsicht eine gewisse Verlässlichkeit vermittelt.
Bei Straftaten und Gewaltdelikten steht immer die Sorge um die Opfer im Vordergrund. Die Berichterstattung über psychisch kranke Menschen erzeugt in diesem Kontext aber auch eine eigene, zweite Opfergruppe. Die Einseitigkeit der Artikel und Beiträge legt nahe, dass psychische Erkrankungen ohnehin fest mit Straftaten verbunden sind, dass die Ausübung von Gewalt stabiler Bestandteil der Symptomatik ist. Untersuchungen zeigen klar, dass solche Berichterstattung in einer Zeitung die allgemeine Einstellung der Leser gegenüber psychisch kranken Menschen zum Negativen hin verändert. Wenn Hintergründe sowie ergänzende Informationen fehlen und solche Artikel den einzigen Zugang zu diesem komplexen Themenbereich darstellen, wird dieser verstärkt nur durch wenige Schlüsselbegriffe besetzt: Straftat – Gewalt – Gefährlichkeit.
Die Statistik indessen spricht eine andere Sprache, wie nicht erst seit gestern bekannt ist. Böker zeigte bereits 1973 in einer bekannten Studie, dass psychisch kranke Menschen „…insgesamt nicht häufiger, aber auch nicht wesentlich seltener zu Gewalttätern…“ werden als psychisch Gesunde (vgl. auch Grausgruber et. al. 1989 u. Finzen 1996). Tatsächlich werden psychisch Erkrankte aber häufiger selbst zu Opfern von Übergriffen als die Vergleichsgruppe der Durchschnittsbevölkerung.
Die Möglichkeit der Gewaltausübung, die von psychisch gesunden wie erkrankten Menschen gleichermaßen ausgehen kann, wird aber durch Sucht oder soziale Faktoren erhöht. Anders gesagt: Bei einem Menschen in sozialer Notlage (wenn beispielsweise keine Sicherheit vermittelnden Beziehungen bestehen) steigt tendenziell die Gewaltbereitschaft. Im Zusammenhang mit der medialen Berichterstattung ergibt sich folgendes Problem. Verallgemeinernde Beiträge über Straftaten im Zusammenhang mit psychischer Erkrankung erzeugen beim Leser und Zuschauer Unsicherheit und Ängste. Hieraus wiederum erwächst der Wunsch, sich von den Betroffenen insgesamt sozial zu distanzieren. Bei den so Stigmatisierten entstehen dann mithin erst die benannten Risikofaktoren, wie soziale Isolation.
Die Presse sollte einer ausgewogenen Berichterstattung nachkommen. Vielfach, und in einzelnen Zeitungen und Sendern deutlicher als in anderen, wird aber einseitig informiert (vgl. hierzu Abb. 2 in: irrsinnig-menschlich.de/Winkler.pdf u. Hoffmann-Richter 2000). Hilfreich wäre eine umfassendere Information über das Thema „Psychische Erkrankungen“, die vom Zusammenhang mit Delinquenz entkoppelt ist und somit hilft, diesbezüglich schon bestehende Assoziationen beim Leser wieder zu lösen. Die Annahme, dass Gewalt ein zentrales Moment psychischer Erkrankung sei, ist ein Vorurteil, das wissenschaftlich widerlegt ist. Um Vorurteile und somit Stigmatisierung in der Bevölkerung abzubauen, wird ein einfaches Mittel benötigt: Information. Wer gut informiert ist, kann Unsicherheiten gegenüber und im Umgang mit den Betroffenen abbauen und sich differenzierter zu dem wichtigen Thema psychische Krankheit und psychische Gesundheit positionieren. Die Medien sollten den Anspruch entwickeln, diesen Prozess durch gezielte Aufklärung über Herkunft, Verlauf, Symptomatik und Hilfsmöglichkeiten zu unterstützen. Einen Anspruch also, der die meisten Zeitungen und Fernsehformate bislang noch nicht auszeichnet.

Medien berichten regelmäßig über die oben benannten eher seltenen spektakulären Ereignisse. Wie wir auch selbst schon erfahren haben, ist das Interesse an Aktionen und Projekten, die der Aufklärung und Ent-Stigmatisierung dienen vielfach reduzierter. Wir wünschen uns, dass die Medien zur Ausgewogenheit zurück finden, aber auch, dass die Leser und Zuschauer die gebotene Berichterstattung hinterfragen, mit Familie, Freunden und Bekannten darüber ins Gespräch kommen, kritische Leserbriefe und Zuschaueranfragen schreiben und somit einen Beitrag zur gerechten Gleichbehandlung von psychisch erkrankten Mitmenschen leisten.



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Geschrieben am Mittwoch, 9.03.2011 von unplugged

Große Veränderungen im unplugged!

Dorothea ScharhagNach fast sechs Jahren im unplugged geht Dorothea Scharhag in Elternzeit. Damals noch als Frau Lehmann bekannt, ist sie eine unplugged Pionierin der ersten Stunde. Noch in unserem provisorischem Büro haben wir gemeinsam das Konzept weiter entwickelt, Räume gesucht und die Inneneinrichtung geplant.
Mit der Eröffnung haben wir gemeinsam mit unseren ersten Besuchern das Konzept und die Räume mit Leben gefüllt.
Nun sind fast sechs Jahre vergangen. Unzählige Programmpunkte wurden durch und mit Frau Scharhag realisiert und viele Ratsuchende haben in tausenden von Beratungsgesprächen neue Impulse und Perspektiven für ihre Situation erhalten.
Wir freuen uns mit Frau Scharhag über ihre ganz persönlichen neuen Herausforderungen. Wir sind aber auch traurig, Frau Scharhag für die nächste Zeit hier vermissen zu müssen.
Wir danken Dorothea Scharhag für sechs Jahre Zusammenarbeit mit vollem Einsatz, Motivation und Engagement und wünschen ihr für die Elternzeit alles Gute!



Franziska Henkel Wir freuen uns über das Comeback von Franziska Henkel, die als Vertreterin für Frau Scharhag ihre Stelle antritt. Vielen ist Frau Henkel noch bestens bekannt, da sie im Rahmen ihres nun abgeschlossenen Pädagogik-Studiums schon ein Praktikum im unplugged absolviert hat. Wir freuen uns um so mehr, dass Frau Henkel nun fest zu unserem Team gehört und uns mit ihrer frischen und ansteckenden Art bestens verstärken wird.

















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Geschrieben am Montag, 28.02.2011 von unplugged

Alena RiebelSchon sind wieder acht Monate vergangen…
Im Rahmen ihres Studiums der Sozialen Arbeit hat Alena Riebel acht Monate lang unser Team verstärkt. Nun ist das Praktikum vorbei und Frau Riebel widmet sich wieder den Theorien an der Hochschule.
Wir bedanken uns für acht Monate Unterstützung, frische Ideen und zuverlässige Mitarbeit.
Wir wünschen für den weiteren Lebens- und Arbeitsweg alles Gute!











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Geschrieben am Mittwoch, 16.02.2011 von unplugged

In der Allgemeinen Zeitung wurde über unsere Auftaktveranstaltung berichtet.

Hier der Link zum Artikel: Umgang mit Erkrankten lernen (Allgemeine Zeitung, 16.02.2011)

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Geschrieben am Freitag, 11.02.2011 von unplugged

Am 10.02 stand im unplugged alles im Zeichen der großen Auftaktveranstaltung für das Aktionsjahr „Tabubrecher – Wir räumen auf mit Vorurteilen und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen“.
Nach Wochen und Monaten der Planung, Organisation und Vorbereitung herrschte im Vorfeld der Veranstaltung auch am großen Tage selbst noch emsige Betriebsamkeit. Das Catering wurde geliefert, die beteiligten Musiker reisten mit großem Equipment an und letzte Erledigungen wurden verrichtet.
Um 15.00 erschienen die geladenen Reporter zur Pressekonferenz. Frau Beck, die Schirmherrin des Aktionsjahres, informierte gemeinsam mit Frau Odenwald (Koordinierungsstelle für gemeindenahe Psychiatrie der Stadt Mainz), Frau Diefenbach (Der Paritätische in Rheinland Pfalz und Saarland), Herrn Storck (Geschäftsführer der gpe), Frau Rikl (Geschäftsbereichleitung gpe) und Herrn Haas (Leiter unplugged) über die Idee und Hintergründe des Projektjahres. So wurde über Notwendigkeit und Methoden der Anti-Stigma-Arbeit aufgeklärt, über die Tätigkeit im Beratungscafé unplugged informiert und ein Ausblick auf die kommenden Aktionen des Projektjahres gegeben.
Zum offiziellen Veranstaltungsbeginn war das unplugged dann um 16.00 mit knapp 100 Menschen gut gefüllt. Zahlreiche Besucher des Beratungscafés, Kollegen und Kolleginnen, geladene Gäste, Freunde und eine interessierte Öffentlichkeit waren gleichermaßen erschienen und kamen sogleich in lebhaften Austausch miteinander. Die Zusammenkunft hatte also schon begonnen als zur Eröffnungszeremonie gebeten wurde. Herr Storck und Herr Haas begrüßten die Anwesenden, denen sich hiernach sofort ein Highlight der Veranstaltung bot. Die Besucher des unplugged stellten mit musikalischer Unterstützung durch Sebastian W. Wagner und Bernd Fachinger von der Showbühne Mainz in einer Live-Performance den Song zum Aktionsjahr vor. Die Interpreten des Rap wurden für ihre tolle Leistung vom Publikum begeistert gefeiert.
Jetzt war die Zeit der Grußworte gekommen. Frau Beck, Frau Odenwald und Frau Rikl würdigten in ihren Ansprachen die Arbeit des Beratungscafés und das ausgerufene Projektjahr. Nachdrücklich und eindringlich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass eine aufklärerische und ent-stigmatisierende Arbeit zugunsten psychisch erkrankter Menschen einen unentbehrlichen Beitrag zum Erreichen sozialer Ziele und Werte, wie Teilhabe, Gemeinschaft und Solidarität darstellt. Herr Haas griff dies auf und stellte die Arbeit im unplugged und das Projektjahr im Einzelnen vor. Einen Vorgeschmack auf die kommenden Aktionen bot auch das vorgestellte Videoprojekt. Unplugged und seine Besucher hatten Mainzer Bürgerinnen und Bürger interviewt, nach Meinungen und Vorurteilen gefragt und neues Wissen vermittelt. In die gleiche Richtung werden auch alle kommenden Unternehmungen zielen und somit dem Anspruch auf Begegnung, Austausch und Aufklärung gerecht werden.
Nach so viel Information bestand Bedarf an Stärkung am reichhaltigen Buffet, an Gesprächen untereinander und bei vielen auch an körperlicher Betätigung. Zu letzterem bot Cris Cosmo beste Gelegenheit und spielte ein Konzert der Extraklasse. Unplugged im unplugged, aber laut und tanzbar lieferten die Musiker einen tollen Auftritt, so dass der Abend im gemeinsamen Feiern ein würdiges Ende fand.
Wir bedanken uns bei allen Gästen und ganz besonders bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben! Es war ein wirklich lohnender Nachmittag und Abend, der allen Beteiligten ein besonderes Gefühl von Aufbruch und Gemeinschaft vermittelte. Wir freuen uns, dass so viele engagierte Menschen Tabubrecher waren oder wurden. Nun ist der Startschuss zum Aktionsjahr abgegeben und wir hoffen auf viele weitere Unterstützer, die noch Tabubrecher werden möchten. An dieser und anderer Stelle wird noch vieles aus dem Projektjahr zu erfahren sein. Erinnert sei noch einmal an den Song zum Aktionsjahr: „Gemeinsam werden wir es schaffen – etwas zu bewegen!“

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Geschrieben am Mittwoch, 9.02.2011 von unplugged

Gestern war es soweit: Die Generalprobe für unsere Auftaktveranstaltung fand statt.

Vieles ist bis dahin schon passiert. Die Bühne wurden von unseren KollegInnen aus dem Service Center aufgebaut (vielen Dank an die Schreinerei!!), es wurde geräumt, abgebaut und anderes aufgebaut, es wurde getextet, komponiert, gefilmt und geschnitten, telefoniert und abgestimmt, und und und…

Nun war es soweit, es gab noch einmal einen kleinen Durchlauf von unserem Programm für Donnerstag- und wir sind begeistert!

Es wird ein buntes Programm geben, interessantes und nachdenkliches, und es wird ordentlich gefeiert mit Cris Cosmo.

Der Caterer ist bestellt, die Getränke sind kaltgestellt- nun warten wir nur noch auf auf den Beginn und unsere Gäste…

Also am 10.02.2011 um 16 Uhr im unplugged- wir sehen uns!

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Geschrieben am Mittwoch, 19.01.2011 von unplugged

Wir freuen uns sehr über die Zusage von Roswitha Beck, die Schirmherrschaft für unser Aktionsjahr Tabubrecher zu übernehmen.

Frau Beck, die Gattin unseres Ministerpräsidenten Kurt Beck, setzt sich schon seit vielen Jahren für die gesellschaftliche Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagiert ein. Dank ihrer Initiative wurde der Verein zur Unterstützung gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz e.V. 1995 gegründet.

Mit dem Verein zur Unterstützung gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz sind wir schon seit unserem Bestehen eng verbunden. So konnten wir schon zu unserer Eröffnung auf die finanzielle und strukturelle Hilfe bauen. In den letzten Jahren wurde unsere Kooperation noch weiter ausgebaut. Auch unser Aktionsjahr Tabubrecher wird von dem Verein finanziell gefördert.

Wir sind sehr froh mit Frau Beck eine Schirmherrin gefunden zu haben, der unsere Ziele, die wir mit Tabubrecher verbinden, genauso am Herzen liegen wie uns. Frau Beck kennt die Probleme der Menschen mit psychischen Erkrankungen und sie weiß wofür sie einsteht, wenn sie Tabubrecher unterstützt.

Wir freuen uns, dass Frau Beck an unserer Auftaktveranstaltung am 10.02.2011 um 16 Uhr teilnehmen wird und wir sehen einer weiteren guten Zusammenarbeit mit Frau Beck im Aktionsjahr entgegen.

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Geschrieben am Freitag, 14.01.2011 von unplugged

Das Logo für unser Aktionsjahr Tabubrecher ist gerade fertig geworden:

Tabubrecher

Wir finden das Logo sehr gelungen. Auf einen Blick kann unser Motto und unser Ziel erfasst werden:
Wir brechen mit alten Tabus und räumen auf mit Vorurteilen und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Das Logo wird zu unserem Markenzeichen für die Aktionen und Projekte die unter dem Label Tabubrecher laufen werden.
Vielen Dank an Marie-Louise Uhrig, für die Entwicklung des Logos.

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Geschrieben am Mittwoch, 5.01.2011 von unplugged

Das Jahr 2011 wird ein Aktionsjahr unter dem Motto:

Tabubrecher –

wir räumen auf mit Vorurteilen und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Es ist uns ein großes Anliegen, Vorurteile und Stigmatisierungen gegenüber Menschen mit psychischen Problemen und Erkrankungen abzubauen und Möglichkeiten der Begegnung mit Betroffenen zu schaffen. 

Weitere Infos über Tabubrecher findet ihr hier.

Es wird jede Menge Aktionen rund um Tabubrecher geben. Wir werden hier im Blog über alle Neuigkeiten berichten…

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