1.8.2010

Geschrieben am Dienstag, 16.02.2010 von unplugged

Wir wurden als soziale Einrichtung in den Pool der Suchmaschine benefind.de aufgenommen.

Benefind ist eine Suchmaschine, die alle Werbeinnahmen abzüglich der Verwaltungskosten an registrierte soziale Einrichtungen spendet.
Benefind selbst macht keine Gewinne mit dem Angebot.

Die Suchmaschine arbeitet mit Bing zusammen und liefert damit auch gute Ergebnisse.

Also, bitte benefind (http://www.benefind.de/) als Standardsuchmaschine auswählen und unplugged als unterstützte Institution auswählen. So bekommen wir für jede Suchanfrage eine kleine Spende.
Das sind zwar keine Riesenbeträge aber auf längere Sicht wird schon etwas zusammenkommen.

So wird benefind zur Standardsuchmaschine:
Einfach auf der Seite http://www.benefind.de/ auf den Link „benefind ihrem Browser hinzufügen“ klicken und dann den Anweisungen folgen.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für die Unterstützung – wir wünschen fröhliches Suchen und Finden!

benefind Screenshot unplugged

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Geschrieben am Freitag, 13.11.2009 von unplugged

Deutschland ist geschockt vom Suizid des Fußballers Robert Enke. Die Medien sind voller Berichte und der Selbstmord ist Thema vieler Gespräche. Viel wird spekuliert über Hintergründe und Auslöser. Der Druck unter Profifußballern wird thematisiert und dem Umfeld unterstellt, es hätte etwas merken müssen von der Not Enkes.
Natürlich macht der Tod Robert Enkes sehr betroffen und muss uns alle wachrütteln, denn jeder Suizid ist unfassbar und es muss alles Menschenmögliche getan werden, um mit dem Betroffenen einen Ausweg aus der Krise und der Todessehnsucht zu finden.
Uns sollte das Medienecho aber eigentlich überraschen. Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland über 9000 Menschen das Leben. Jeder einzelne Selbstmord ist für den Betroffenen und sein Umfeld eine Tragödie die oft relativ unbemerkt von der Gesellschaft passiert und manchmal verschämt verschwiegen wird. All diese Suizide sollten uns betroffen machen.

Wir sollten nach dem tragischen Tod Enkes nicht nach einzelnen Faktoren oder gar nach Schuldigen suchen. Vielmehr sollten wir uns als Gesellschaft fragen, was bei Depressionen und suizidalen Gedanken wirklich hilft. Ich denke, wir müssen die psychischen Erkrankungen aus der Ecke der Tabuthemen holen. Wir müssen lernen offen über Depressionen zu sprechen. Jeder fünfte durchlebt im Laufe seines Lebens eine depressive Phase. Für einige dieser depressiven Menschen sind suizidale Gedanken Teil der Erkrankung. Manche der Betroffenen sehen im Selbstmord den einzigen Ausweg aus der Situation. Sie können die emotionale Belastung nicht mehr aushalten oder sehen sich selbst als Belastung für ihr Umfeld. Andere Wege aus der Krise werden von den Betroffenen nicht mehr gesehen.

Viele depressive Phasen und Erkrankungen werden von den Betroffenen oder deren Umfeld nicht wahrgenommen, verdrängt oder schamhaft verschwiegen. Zu oft werden immer noch psychische Probleme stigmatisiert oder schwere Krisen verharmlost. Hier müssen wir als Gesellschaft ansetzen und diesen Missstand schnellstens beheben. Alle Menschen, die an einer Depression leiden, verdienen unsere Aufmerksamkeit und unsere Fürsorge.

Wir müssen es den Betroffenen ermöglichen, mit uns über ihre Probleme zu sprechen. Wir können Sie darin unterstützen, sich vorurteilsfrei mit ihren Problemen auseinander zu setzen und fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Viele Betroffene benötigen in der Depression Beratung und ärztliche Hilfe. Oft kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Der erste Schritt in eine Beratung, wie sie im unplugged angeboten wird, oder in eine ärztliche Praxis fällt oft schwer. Hier können Familie oder Freunde den Betroffenen unterstützen, ihn begleiten oder Ängste nehmen.

„Der gemeinnützige Verein „Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.“ verfolgt unter dem Dach der Stiftung „Deutsche Depressionshilfe“ das Ziel
• die gesundheitliche Situation depressiver Menschen zu verbessern,
• das Wissen über die Krankheit in der Bevölkerung zu erweitern,
• Suiziden vorzubeugen.“
Mit vielen Aktionen und einer breiten Öffentlichkeitsarbeit konnten sich die Bürger in der Modellregion Nürnberg mit den Themen Depressionen und Suizid wirklich auseinandersetzen und Vorurteile abbauen. Die Erfolge sind nicht nur beachtlich, sondern auch nachweisbar.
„Die Suizidrate in Nürnberg sank bereits nach zwei Kampagnenjahren um ca. 25%, die Zahl der Selbsttötungsversuche ging im selben Zeitraum um über 26% zurück. Beratungsstellen, Ärzte und Angehörige sozialer Berufe werden mittlerweile schneller auf die Krankheit aufmerksam und können Betroffenen deshalb wirksamer helfen.“
Alle weiteren Informationen zum Bündnis gegen Depression und die Quellen der Zitate gibt es hier.

Wir können also gemeinsam etwas bewegen, indem wir Tabus brechen, Verantwortung in unserem Umfeld übernehmen und die Betroffenen unterstützen anstatt sie auszugrenzen.

Das ist es, was wirklich hilft.

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Geschrieben am Freitag, 13.11.2009 von unplugged

Über das Filmfestival ausnahme|ZUSTAND wurde auch im Fernsehen berichtet.

Hier der Link zum Video

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Geschrieben am Montag, 19.10.2009 von unplugged

Lebenszeichenkl

Das bundesweite Filmfestival ausnahme|ZUSTAND, Verrückt nach Leben kommt nach Mainz!

Vom 09.11.09 bis zum 15.11.09 findet das Festival im CAPITOL Filmtheater statt. Es werden 5 Filme gezeigt, die sich mit dem Thema Ausnahmezustände bei jungen Menschen auseinandersetzen.
Veranstalter ist der Gemeindepsychiatrische Verbund Mainz und die Landeshauptstadt Mainz.

Ministerin Malu Dreyer (MASGFF), Roswitha Beck (Kuratoriumsvorsitzende Gemeindenahe Psychiatrie e.V.) und Klaus Hafner (Stadionsprecher des 1. FSV Mainz 05) haben die Schirmherrschaft für das Festival übernommen. Die Vorstellungen werden begleitet von Aktionen und Gesprächen.

Das Ziel: die seelische Fitness von Heranwachsenden fördern, Jugendliche ermutigen, offener mit ihrer Gedanken- und Gefühlswelt umgehen, Auswege aufzeigen und Verständnis für andere Menschen in schwierigen Lebenssituationen wecken.

Aber auch Erwachsene wie Eltern, Lehrer, Politiker, Sozialarbeiter und Ärzte sollen das Filmfestival als Chance sehen, sich mit der Lebenswelt junger Menschen zu beschäftigen und mehr über diese zu erfahren.
Mit dem Motto ‚Verrückt nach Leben’ will das Festival auf die Krisen, Ängste, Hoffnungen und Träume von jungen Menschen aufmerksam machen.

Das Team von unplugged ist an der Organisation und der Durchführung des Festivals beteiligt. Wir unterstützen das Festival, da es uns ein Anliegen ist, die Lebensphase der jungen Menschen und ihre Nöte zum Thema zu machen. Erwachsenwerden ist an sich schon für jeden Jugendlichen eine große Herausforderung. Weitere Belastungen und Schwierigkeiten können den einzelnen schnell und ohne Vorbereitung in einen Ausnahmezustand bringen.

Wir wollen mit dem Filmfestival dazu beitragen, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihren Schwierigkeiten gangbare Wege und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Eltern, Freunde und Lehrer können durch das Filmfestival neue Eindrücke und Einblicke in besondere Lebenslagen und Hilfsmöglichkeiten bekommen.

Das Team von unplugged organisiert und begleitet, gemeinsam mit anderen Mainzer Trägern, vor allem den Film Lebenszeichen, der sich mit selbstverletzendem Verhalten auseinander setzt.

Hier ist das Programm des Fimlfestivals: Filmfest Mainz

Hintergrundinformationen zum Filmfestival gibt es hier: www.ausnahmezustand-filmfest.de

Informationen zum CAPITOL Filmtheater gibt es hier: www.programmkinos-mainz.de

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Geschrieben am Donnerstag, 6.08.2009 von unplugged

Kiffen – entspannter Rausch oder Gefahr für die Psyche?

Lange suchen muss man als junger Mensch nicht um über das Thema Kiffen zu stolpern. Auf Postern und T-Shirts erstrahlt das typische Hanfblatt in psychedelischen Farben, in jeder größeren Stadt findet sich ein Head-Shop, wo Pfeifen und lange Blättchen angeboten werden und in vielen Rap und HipHop- Musikvideos gehören Joints genauso zum Inventar wie Mikro und Baggy-Pants.

Obwohl Cannabis unter das BTMG (Betäubungsmittelgesetz) und der Umgang hiermit in die Illegalität fällt, ist die vermeintlich leichte Droge in der Gesellschaft präsent und vielfach in Jugendkulturen fest etabliert. So ist es nicht verwunderlich, dass insgesamt bis zu 10% aller Jugendlichen regelmäßig konsumieren und in Großstädten bis zu 50% cannabiserfahren sind.

Haschisch und Marihuana sind somit die meist gebrauchten illegalen Drogen. Ob als Joint oder im Space-Cake, die Wirkung ist in der Regel vergleichbar aber je nach THC Gehalt und genutzter Menge milde bis intensiv. Als erwünschte Auswirkungen werden hierbei von Konsumenten eine grundsätzlich intensivierte Wahrnehmung, Euphorie, neuartige Denkmuster und andere beschrieben. Was aber wenn der Rausch ungewollt verläuft? An die Stelle von intensiver Wahrnehmung können Reizüberflutungen und Halluzinationen treten, Euphorie kann in Angst und Paranoia umschlagen, Herzrasen und ein unbeherrschbares Chaos im Kopf können den Rausch in einen Horrortrip verwandeln.

Am nächsten Morgen ist die Wirkung meistens wieder verflogen. Wie gefährlich ist also Cannabis? Klar ist, dass der Rauch mehr krebserregende Stoffe enthält als eine vergleichbare Menge an Tabakrauch. Erwiesen ist auch, dass der Konsum negative Auswirkungen auf das Gedächtnis hat, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Reaktionsvermögen lassen nach. Oft fehlt es den Dauerkonsumenten an Motivation und Antrieb, viele beschreiben sich als „dauerverpeilt“.

Doch auch beim seltenen oder gar einmaligen Konsum kann das Kiffen gefährliche Auswirkungen auf die Psyche haben: So wird dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöht, an einer Psychose zu erkranken.

Eine Psychose ist ein vorübergehender Zustand, in dem der/die Betroffene zumeist unter Halluzinationen (z.B. Stimmenhören) und Wahnvorstellungen (z. B. Verfolgungswahn oder das Gefühl, jemand besäße besondere Kräfte) leidet. Die Erkrankten verlieren dabei den Bezug und Kontakt zur Realität, haben seltsame Gedanken und oft schreckliche Angstzustände. Eine Situation, die sofortige ärztliche Unterstützung erfordert.

Mehr Menschen als man denkt haben die Veranlagung eine Psychose entwickeln zu können, man spricht hier von Vulnerabilität (Verletzlichkeit). Bei den meisten Menschen bricht die Erkrankung aber niemals aus. Nun bestehen aber Umstände, die den Ausbruch einer Psychose begünstigen und wahrscheinlicher machen. Diese Umstände nennt man Risikofaktoren. Hierzu zählen belastende Lebensereignisse (z. B. Tod und Verlust von Angehörigen oder Partnern, aber auch Hochzeit, Geburt, Kündigung, Reise oder Umzug). Ein Risikofaktor ist aber auch der Konsum von Drogen. Anders gesagt: Wer Cannabis oder andere Drogen konsumiert, steigert das Risiko, eine solche psychische Erkrankung zu entwickeln um ein Vielfaches, manche Studien sprechen davon, dass die Wahrscheinlichkeit dann sechs Mal so hoch ist. Außerdem gilt: Je jünger eine Person und je höher der Konsum, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Halluzinationen und Wahnvorstellungen einstellen.

Da niemand seine Veranlagung genau kennt, kann also jeder Joint einer zu viel gewesen sein. Auch auf Warnzeichen sollten die Konsumenten achten. Wer schlecht drauf ist, sich ängstlich fühlt oder Schlafstörungen hat, sollte sofort aufhören zu kiffen und spätestens wenn diese Empfindungen nicht abklingen oder sich noch verschlimmern einen Arzt aufsuchen. Helfen können hierbei Psychiater oder Psychotherapeuten. Wenn es schwer fällt, Träume und Realität auseinander zu halten, sich Verfolgungswahn oder Halluzinationen einstellen, handelt es sich um einen Notfall. Dann sollten sich die Betroffenen sofort an eine Klinik wenden oder Hilfe rufen.

Die Psychose ist eine komplexe und bis heute nicht komplett erforschte Erkrankung. Wie bei anderen Krankheiten auch, kann hier aber meist gut behandelt werden, wenn die Betroffenen von Anfang an zuverlässig mitmachen. Sich Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Verrücktheit, es gibt nur einen Fehler, nämlich zu lange damit zu warten.

Wir wünschen uns, dass mehr junge Menschen vom Kiffen Abstand halten und damit ihre (psychische) Gesundheit schützen. Das Risiko, auf der Suche nach einem entspannten Rauschzustand, eine im Extremfall nicht mehr zu beherrschende psychische Erkrankung zu „finden“, wiegt zu schwer. Das Aufhören ist wegen der psychischen Abhängigkeit nicht ganz leicht, deswegen ist es sinnvoll, sich auch hierbei Unterstützung zu holen. Hilfe gibt es bei der Drogenberatung, beim „quit-the-shit“- Programm im Internet, in vielen Beratungsstellen und natürlich im unplugged.

Es ist uns wichtig, die beschriebenen Risiken des Kiffens deutlich zu machen, da diese in der öffentlichen Diskussion oft verharmlost werden. Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen die Gefahren des Kiffens bewusster abwägen und sich zugunsten ihrer seelischen Gesundheit gegen den Konsum entscheiden und auch bei ihren Freunden und Bekannten nicht wegsehen, wenn diese Hilfe brauchen oder in eine psychische Notlage geraten sind.

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Geschrieben am Donnerstag, 12.02.2009 von unplugged

Immer wieder passiert es uns, dass wir uns mit Dingen Auseinandersetzen müssen, die uns völlig neu und fremd sind. Das Auto ist kaputt und ich stehe in der Werkstatt. Der Mechaniker versucht mir zu erklären, was ein Luftmassenregler ist und warum die Reparatur dieses Teils, von dem ich noch nicht mal wußte, dass es vorhanden ist, wichtig ist. Für mich unerwartet, muss ich mich mit den technischen Innereien meines Wagens auseinander setzen. Ich bewege mich auf für mich unbekanntem Terrain.

Das Auto ist für mich ein Gebrauchsgegenstand, die Reparatur ärgerlich aber nicht weiter tragisch. Wieviel mehr beschäftigt es mich, wenn ich mich plötzlich mit meiner Gesundheit auseinander setzen muss. Tagtäglich wird Menschen die Diagnose Psychose gestellt. Plötzlich und für sie unerwartet müssen sich die Betroffenen, die Partner oder Angehörigen mit einer völlig neuen Thematik auseinandersetzen, die ihr Leben direkt und unmittelbar betrifft. Jeder wünscht sich in so einer Situation gute und umfassende Informationen. Nur zu oft werden diese leider nicht mit der Diagnose mit vermittelt. Die Betroffenen und Angehörigen müssen sich meist selbst auf die Suche nach Antworten auf die vielen aufkommenden Fragen begeben. Im medialen Zeitalter ist natürlich das Internet eine wichtige Quelle. Die Eingabe des Begriffs “Psychose” in eine Suchmaschine ergibt über eine Million Treffer. So muss man sich selbst durch die Angebote klicken, bewerten welche Informationen sinnvoll sind.

Es gibt sicherlich viele gute Quellen, einige haben wir schon verlinkt, viele andere kennen wir noch nicht. Eine Adresse möchte ich gerne hier vorstellen, da sie für alle Interessierten eine gute Informationsquelle ist aber auch die interaktive Auseinandersetzung mit der Thematik der Psychosen erlaubt.

Unter www.psychose.de findet man vielfältige Informationen, Hintergründe und Weiterführendes zu Psychosen und Bipolaren Erkrankungen. Die Inhalte sind für Betroffene, Angehörige und Professionelle gleichermaßen interessant. Das besondere an diesem Web-Angebot ist, dass es von Betroffenen, Angehörigen und Professionellen gemeinsam gestaltet und erarbeitet wurde. So ist eine sehr umfassende und objektive Betrachtung der Thematik gewährleistet. Die Macher sehen ihre Seite nicht als geschlossenes Informationsangebot sondern suchen gerade über die interaktiven Bereiche den Kontakt und den Dialog mit dem Nutzer. So entwickelt sich das Angebot stetig weiter. Für jeden Interessierten ein lohnender Klick, den wir gerne weiterempfehlen.

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Geschrieben am Freitag, 19.12.2008 von unplugged

Weihnachten ohne Stress und Familienkrise?

Alle Jahre wieder freuen sich alle auf Weihnachten: Auf die freien Tage, besinnliche Stunden, gutes Essen und viel Zeit mit der Familie. Doch meist wird am ersten Weihnachtsfeiertag die Luft im trauten Familienkreis schon etwas dünner und spätestens am zweiten Feiertag gibt es Knatsch. Schon so manches Weihnachten hat bei den Beteiligten einen faden Beigeschmack hinterlassen.
Warum es so häufig Krach an Weihnachten gibt, lässt sich natürlich nicht pauschalieren. Oft haben die Konflikte jedoch mit auseinanderdriftenden Erwartungen der Beteiligten zu tun. Weihnachten als Familienfest wird meist mit vielen hoch gesteckten Hoffnungen an die freie und gemeinsame Zeit verknüpft. Doch wie man sich leicht vorstellen kann liegen die Erwartungen eines 16-Jährigen an chillige Weihnachtstage mit Freunden weit entfernt von den Erwartungen der Eltern die sich eine festlich gedeckte Tafel mit Tante Gerda vorstellen.
Viele enttäuschte Erwartungen und Konflikte könnten schon im Vorfeld vermieden werden, wenn sich die Beteiligten über ihre Erwartungen an die Weihnachtstage frühzeitig austauschen würden. So können gemeinsame Aktivitäten und Zeiten für individuelle Unternehmungen abgestimmt werden und ein gemeinsamer Nenner für die Tage unter dem Weihnachtsbaum gefunden werden.

In diesem Sinne wünschen wir allen LeserInnen frohe, besinnliche und vor allem konfliktfreie Weihnachten…

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Geschrieben am Dienstag, 2.12.2008 von unplugged

Die Zahlen sind erschreckend und es kann jeden treffen. Immer mehr Menschen werden Opfer von Mobbing im Internet. In der Rhein Main Presse wurde diesem wachsenden Problem das Thema des Tages gewidmet (02.12.08 Hier geht es zum Artikel der Allgemeinen Zeitung). Besonders oft sind auch Jugendliche von den Bloßstellungen im Web betroffen. Diese Form der öffentlichen Beleidigung (auch Cyberbullying genannt) hat nichts mehr mit Hänseleien oder einem Konflikt zwischen zwei Menschen zu tun, denn das Mobbing findet in der Offentlichkeit statt. Zudem ist es meist nicht mehr rückgängig zu machen, denn die eingestellten Texte und Bilder werden oft sehr schnell kopiert, weiter gemailt und entwickeln auf diese Weise eine Eigendynamik. Ist der verletzende Inhalt einmal im Netz, zieht er seine für die Betroffenen meist schmerzhaften Runden. Viele Opfer fühlen sich den Bloßstellungen hilflos ausgeliefert und wissen nicht wie sie sich dagegen wehren können.

Wir erleben es oft, wie sorglos unsere BesucherInnen mit ihren persönlichen Daten im Netz umgehen. Fast jeder junge Mensch ist in den verschiedenen Onlinecommunities mit umfassenden Profilen vertreten. Hier werden detaillierte Einblicke in die Privatsphäre gewährt, Bilder eingestellt und Neigungen offengelegt. Die Dynamik und die Verbreitung der Inhalte wird von vielen Nutzern sehr verharmlost und die Risiken nicht gesehen. So werfen auch potentielle Arbeitgeber oder Ausbilder einen Blick auf das Online-Profil der BewerberInnen und der gute Eindruck der Bewerbungsunterlagen kann deutlich getrübt werden, z.B. durch die Zugehörigkeit des Bewerbers in der Gruppe Montag-mach-ich-immer-blau bei Wer kennt wen.

Deshalb ist es uns ein dringendes Anliegen immer wieder deutlich auf die Risiken im Internet hinzuweisen. Jeder sollte sehr sorgsam mit den eigenen Daten im Internet umgehen und sehr genau überlegen, was er in der Öffentlichkeit preisgeben möchte. Jeder veröffentlichte Inhalt hinterlässt seine virtuellen Spuren, die sich nicht so einfach wieder beseitigen lassen. Weiter möchten wir sensibilisieren für das immer weiter um sich greifende Mobbing im Internet. Diese Bloßstellungen anderer dürfen nicht toleriert werden und die Opfer müssen in ihrer Position gestärkt und unterstützt werden.

Der Respekt vor der anderen Person darf auch in der scheinbaren Anonymität des Internets nicht verloren gehen.

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Geschrieben am Samstag, 8.11.2008 von unplugged

Hier ist er endlich- der neue Webauftritt vom unplugged.

Nach vielen Überlegungen, guten Tipps und Anregungengen der H & A medien gmbH, und einiger Arbeit konnte nun die neue Homepage vom unplugged ans und ins Netz gehen. Wie man sehen kann, ist es nicht einfach ein Facelift unserer alten Homepage. Wir wollen mit dem neuen Webauftritt aktueller alle Informationen über und aus dem unplugged bereit stellen. Wir wollen aber auch mehr aus dem Geschehen im unplugged berichten. Im Blog wird es verschiedene Kategorien geben unter denen immer aktuelle Artikel stehen werden. Mit der Kommentarfunktion für die Artikel, wird es so richtig interaktiv- die Besucher unserer Seite werden so selbst zum Redakteur…

Wir hoffen, unsere neue Seite  gefällt euch auch so gut wie uns- aber am besten ihr lasst es uns einfach wissen und schreibt euer Lob und eure Kritik als Kommentar…

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Geschrieben am Mittwoch, 29.10.2008 von unplugged

Am 26.10.08 war es soweit. Auf dem Programm stand mal wieder ein Besuch im Bruchwegstadion. Mainz 05 empfing den MSV Duisburg und wir waren mit einigen Besuchern und Besucherinnen(!) live dabei.

Ermöglicht wurde uns der Besuch mit Unterstützung des Vereins Supporters Mainz e.V., in Kooperation mit Mainz 05 und Lotto Rheinland-Pfalz. Wir wurden zu dem Spiel nicht nur eingeladen, es fand auch eine sehr offene und freundliche Betreuung duch den Fanclub “Das Netzwerk” statt. Die Mitglieder haben uns mitgenommen in “ihre” Fankurve und besonders den Stadion-Neulingen den Einstieg erleichtert.

Zu dem Spiel selbst läßt sich sagen, dass wir die Stimmung im Fanblock sehr genossen haben- aber das Endergebnis mit 0:0 leider auch schon so manches über den Spielablauf erahnen lässt. So hätten wir uns mehr spannende Szenen und natürlich reichlich Tore für Mainz 05 gewünscht.

Damit uns auch jeder glaubt, dass wir den heiligen Rasen wirklich betreten haben, hier der fotographische Beweis…

mainz05

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